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Vom Kater, der auf Wanderschaft ging

Im Frühjahr 2002 bekamen wir einen Anruf von einer Dame aus Hilsbach: Ihr war im November 2001 ein Kater zugelaufen, den sie jetzt nicht mehr behalten könne, da sie umziehen würde und Tierhaltung in der neuen Wohnung nicht erlaubt wäre. Nachdem wir sie darauf aufmerksam gemacht hatten, daß sie uns bereits im November hätte melden müssen, daß ihr eine Katze zugelaufen war - da sie ja evl. vom Besitzer gesucht wurde - vereinbarten wir, daß sie den Kater am darauffolgenden Tag vorbeibringen würde..
Am nächsten Tag brachte sie uns einen getigerten, kastrierten Langhaarkater. Automatisch schauten wir in den Ohren nach einer Tätowierung. Und zum Glück waren gut leserlich rechts und links im Ohr Zahlen und Buchstaben zu lesen, Über das Zentralregister Tasso e.V. (tolle Einrichtung) wurde uns der Besitzer mitgeteilt.
Als wir dort anriefen, konnte die Besitzerin gar nicht glauben, daß es sich tatsächlich um ihren - seit 1 1/2 Jahren vermissten - Kater Max handelte. Max war in Ziegelhausen (bei Heidelberg) entlaufen und rund 50 km weiter in Hilsbach (bei Sinsheim) zugelaufen. Diese Geschichte soll allen verantwortungsvollen Tierhaltern zeigen, wie wichtig es ist, sein Tier tätowieren oder chippen zu lassen. Wir verstehen nicht, warum die meisten Tierärzte die Tierhalter nicht darauf aufmerksam machen. Natürlich muß man sein Tier dann auch registrieren lassen (ist bei Tasso e.V. kostenlos). Max lebt heute wieder glücklich bei seiner Familie in Ziegelhausen. Ohne Tätowierung und Registrierung hätten sie sich vielleicht nie mehr gefunden.

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